Reif für die Insel – wieso Du dringend eine Auszeit brauchst

Reif für die Insel – wieso Du dringend eine Auszeit brauchst

So schnelllebig wie jetzt war unsere Welt noch nie. Digitalisierung und technischer Fortschritt haben uns jede Menge Zeitersparnis gebracht, die wir als moderne Menschen, die wir selbstredend sind, natürlich gekonnt investieren – in noch mehr Arbeitszeit. Da geht noch was, oder?

Wenn die Welt rast, dann rasen wir mit. Heute hat so ziemlich jeder seine drei vier Bälle in der Luft und jongliert täglich mit Job, Haushalt, Familie, Freizeitaktivitäten und und und. Passend zu dem wahnwitzigen Tempo unserer Zeit vergessen wir aber allzu schnell, dass weder unser Körper noch unsere Psyche diese Belastung auf Dauer aushalten können. Und eine Belastung ist es allemal. Die Folgen dieser ‚Stressschleunigung‘ von Leben und Alltag können gravierend sein: Überlastung, Erschöpfungszustände, Burnout. Spätestens dann, wenn die Bällchen beginnen, aus den Händen zu gleiten und auf dem Boden aufschlagen, merkt man, dass so irgendwann nichts mehr geht.

Auch wenn die Beschleunigung von Leben und Alltag heute allgegenwärtig ist, das heißt nicht, dass wir ihr nichts entgegensetzen können. Du kannst jeden Tag etwas tun, etwas für Dich tun, um die Kontrolle über Deine Zeit, Dein Leben und Dein Wohlbefinden zurückzugewinnen. Ich verrate Dir in diesem Beitrag neben einigen Fakten zu Stress und seinen Entstehungshintergründen, wie Du Alltagsstress aktiv verringern und wieder mehr Gleichgewicht und innere Ruhe finden kannst.

 

Das Übel an der Wurzel packen: Was sind die Ursachen für Alltagsstress?

Die gute Nachricht: Den meisten Stress machen wir uns selbst oder lassen zu, dass man ihn uns macht. Folglich haben wir es auch in der Hand, diesen Stress zu minimieren.

Alltagsstress entsteht, wenn wir uns zu viel in zu kurzer Zeit aufhalsen, wenn alles schneller, höher, weiter, besser sein soll. Die Idee des Wachstums ist der Grundgedanke des Fortschritts, so wie die Welt ihn heute lebt. Doch führen wir uns einmal vor Augen, was der Sinn und Zweck von fortschrittlichen Technologien und Neuerungen eigentlich ist: Sie sollen den Alltag erleichtern. Das Problem ist, dass wir die so gewonnene Zeit nicht dankend annehmen und genießen, sondern weiterverplanen, um noch ein bisschen mehr zu schaffen, noch etwas weiter vorzuarbeiten, noch ein Stück mehr aus uns rauszuholen, um… Ja, warum eigentlich? Die paradoxe Antwort darauf ist: um mehr Zeit zu haben! Dieser Teufelskreis wird in der Soziologie mit dem Begriff ‚Beschleunigung‘ umrissen und ist der Grund dafür, dass wir immer schneller rennen, unsere Ziele dabei aber gefühlt immer weiter von uns wegrücken.

 

Stress ist nicht gleich Stress: Eustress vs. Distress

Natürlich ist der bloße Umstand von Hektik im Alltag nicht zwangsläufig gleichbedeutend mit Stress. Du kennst bestimmt auch das Gefühl, dass man sich nach kurzen Stresssituationen, die man erfolgreich lösen konnte, eher erfrischt als ermattet fühlt. Das liegt daran, dass Stress, wie so vieles im Leben, zwei Gesichter haben kann: ein negatives und ein positives. Stehen wir einer Herausforderung gegenüber, die uns stimuliert, uns zu Höchstleistungen antreibt und im Anschluss ein befriedigendes Gefühl gibt, etwas geleistet zu haben, dann erleben wir eine gesunde Form von StressEustress. Er schenkt uns innere Kraft, stärkt unser Immunsystem und macht uns glücklich.

Probleme entstehen erst dann, wenn Stress zu einem Dauerzustand wird, wenn wir uns in ein Hamsterrad aus Alltagsstress stecken lassen, das kein erkennbares Ende und kein sinnvolles Ziel hat. Diese negative Stressform, der Distress, laugt uns aus, überlastet uns und schadet unserer physischen und psychischen Gesundheit.

 

Was negativer Stress mit uns macht

Bei einer negativen Stressbelastung geht in unserem Körper so ziemlich alles schief, was schief gehen kann: von Müdigkeit über Verdauungsstörungen, Herz- und Kreislaufprobleme, Essstörungen, Haarausfall, schlechte Haut bis hin zu Impotenz und einer geschrumpften Gehirnmasse kann Alltagsstress fatale sichtbare und versteckte körperliche Auswirkungen haben.

Auf der Ebene der Emotionen haben wir dann oft mit zermürbenden Ängsten, mit Depressionen und sogar Aggressionen zu kämpfen, die gleich einen Rattenschwanz an zusätzlichen Problemen mit sich ziehen können.

Auch die Psyche leidet und zeigt uns durch Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Gereiztheit oder sogar Halluzinationen, das wir dringend etwas ändern müssen.

 

Was hilft gegen ungesunden Stress

  1. Verhindern, was verhindert werden kann und akzeptieren, was unumgänglich ist.
    Für unseren Körper ist Stress gleich Stress. D.h. es macht für ihn keinen Unterschied, ob wir den Stress als positiv oder negativ erleben. Also müssen wir lernen unangenehme Situationen, die uns nerven und somit stressen, mit etwas Positivem zu verbinden und zu nutzen. Mach also die Wartezeit in der Schlange zu Deinem persönlichen Moment der inneren Einkehr, den zusätzlichen Termin zur Möglichkeit Erfahrungen zu sammeln oder neue Menschen kennenzulernen und den kaputten Absatz zu einem der besten Gründe für ein neues Paar hübscher Schuhe, die sich grandios in Deinem Schuhregal machen werden.

 

  1. Kleine Pausen bewirken wahre Wunder
    Da wir im Alltagsstress häufig den Blick für das große Ganze verlieren, sind es besonders die kleinen Dinge, bei denen wir Zuflucht und Ruhe suchen können, mit deren Hilfe wir unser Leben aktiv und selbstbestimmt entschleunigen können. Es versteht sich von selbst, dass wir zur Stressminimierung dringend Pausen benötigen, in denen wir auch mal runterfahren dürfen. Diese müssen aber gar nicht so ausgedehnt sein, wie man vielleicht annehmen könnte. Bereits zehn Minuten, effektiv genutzt, können Dir einen wichtigen Gegenpol zum temporeichen Alltag schaffen. Hier gilt es, auf Deine Bedürfnisse zu achten und herauszufinden, was Dich am besten runterbringen kann: Das kann eine Einheit Poweryoga sein, eine entspannende Atemübung (Wechselatmung), eine kurze Meditation oder einfach nur eine schöne Tasse Tee. Wunder wirken auch kleine Achtsamkeitsübungen, die sich ganz leicht in den Alltag einbauen lassen: Versuche z. B. mal ganz gezielt auf den Geschmack einer Erdbeere oder eines Pfirsichs zu achten, den Geruch einer Tannennadel zu ergründen oder die Konsistenz von Sahne zu schmecken. Du kannst beispielsweise auch unseren 100% Bio Aloe Vera Direktsaft in kleinen Schlucken trinken und Dich dabei nicht nur in Achtsamkeit üben, sondern mit Hilfe der zahlreichen Nährstoffe des Saftes ganz nebenbei auch Dein allgemeines Wohlbefinden steigern. So schaffst Du Dir selbst Deine kleinen Inseln der Ruhe.

 

Im Prinzip ist die Formel für Entschleunigung simpel: heilsame Bewegung und bewusste Entspannung in Deinem persönlichen Tempo. Du solltest nicht schauen, was andere für ihren Ausgleich nutzen. Vergleiche sind eine Quelle des Unglücks und führen unter Umständen dazu, dass Du Dir nur noch mehr Druck machst. Finde also das, was Dich erdet und Dich durchatmen lässt. Das kann etwas physisch betontes sein wie Sport oder ein Waldspaziergang. Es kann etwas für Deinen Geist sein wie ein gutes Buch oder das Üben eines Musikinstruments. Du kannst Deine Seele aber auch schlichtweg bei einem entspannenden Kräuter-Bad baumeln lassen oder Dich mit unserer entschleunigenden Moisturizing Day Cream aus 76% unverdünntem Aloe Vera Frischpflanzensaft, ergänzt durch vielseitige Nähr- und Aufbaustoffe, verwöhnen und Dir selbst sowie Deiner Haut einfach mal etwas Gutes tun.

Kleine Pausen bewirken wahre Wunder, und darum mache ich jetzt eine solche …. Du auch?

Zurück zum Blog

Hinterlasse einen Kommentar