Antioxidantien - Bodyguards und Beauty-Booster zugleich

Anti-Was? Nein, hier geht es nicht um Protest oder die Ablehnung von irgendwelchen Wertesystemen und Weltvorstellungen, sondern um unsichtbare Helferlein, die unerlässlich für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sind: die Antioxidantien. Klar, den Begriff hat jeder zumindest schonmal gehört und auch, dass sie irgendwie nützlich und gesund sein sollen. Doch warum eigentlich?

Falls auch Du Dich fragst, was an Antioxidantien so toll sein soll, und warum aus allen Richtungen her immer wieder Empfehlungen zu hören sind, dass man ja möglichst viele davon zu sich nehmen sollte, dann habe ich hier die wichtigsten Antworten für Dich zusammengetragen.

In diesem Blogbeitrag erfährst Du

  • was Antioxidantien eigentlich sind,
  • was sie so wertvoll macht und
  • wie Du ihre Power für ein gesünderes und vitaleres Leben nutzen kannst.

 

Antioxidantien? Was war das nochmal genau?

Antioxidantien sind besondere Inhaltsstoffe, die ganz natürlich in unserem Körper und in verschiedenen Lebensmitteln vorkommen. Sie entfalten eine schützende Wirkung auf unsere Körperzellen, stärken unser Immunsystem und steigern so erheblich unsere Lebensqualität.

Zum Sammelbegriff ‚Antioxidantien‘ gehören verschieden Enzyme, Hormone, Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe. Wie viele genau es gibt, lässt sich bislang nicht sagen. Immer wieder werden neue Stoffe entdeckt, die in diesem Bereich Wirkung zeigen. Was wir aber wissen, ist, dass es zwei Arten von Antioxidantien gibt: solche, die unser Körper selbst produzieren kann, und solche, die wir mit der Nahrung aufnehmen können.

Die am besten erforschten Antioxidantien sind diverse Mikronährstoffe wie Vitamine und Mineralien. Sie haben schon relativ früh das Interesse der Forschung geweckt. Sekundäre Pflanzenstoffe stehen hingegen noch nicht sehr lange im Fokus der Wissenschaft. Doch verdichten sich immer mehr Hinweise darauf, dass auch ihre antioxidative Wirkung selbst bei geringer Konzentration besonders ergiebig ist.

Zu den wohl bekanntesten Antioxidantien zählen die Vitamine C und E, aber auch das Coenzym Q10 und Ribovlavin, besser bekannt als Vitamin B2. Unter den Spurenelementen dürften Dir vor allem Selen, Zink, Kupfer und Mangan ein Begriff sein. Du hast sicher schon das eine oder andere Mal in Verbindung mit einer gesunden Ernährung und einer starken Abwehrkraft von diesen Stoffen gehört oder gelesen.

Antioxidativ wirken aber auch viele sekundäre Pflanzenstoffe, die deutlich exotischere Namen tragen, wie Polyphenole, Flavonoide (darunter Anthocyane, Flavanole, Quercetin, Resveratrol) oder Carotinoide (z.B. Beta-Carotin, Lycopin, Lutein, Astaxanthin, Zeaxanthin).

Sie alle haben eines gemeinsam: Sie fangen die sogenannten freien Radikale ein, weshalb sie auch oft als ‚Radikalfänger‘ bezeichnet werden.

 

Antioxidantien – unser persönlicher Schutztrupp im Kampf gegen freie Radikale

Hast Du auch das Bild einer Verfolgungsjagt vor Augen, wenn Du den Begriff ‚Radikalfänger‘ hörst? Damit liegst Du gar nicht mal so falsch. Im Endeffekt ist es genau das, was Antioxidantien in unserem Körper machen: Sie fangen die sogenannten freien Radikale ein und ziehen diese fiesen Verbrecher aus dem Verkehr.

Aber wie machen die das?

Freie Radikale sind überall vorkommende Sauerstoffmoleküle mit einem ungepaarten, also freien Elektron. Dieses Defizit versuchen sie mit allen Mitteln auszugleichen. Wie Diebe stehlen sie dabei allen anderen Molekülen in ihrer Umgebung die Elektronen. Dieser Schaden macht aus den so angegriffenen Molekülen auch freie Radikale und führt ohne Gegenwehr zu einem Zellschaden. Die Folge ist der sog. oxidative Stress, der nichts anderes meint, als dass eine Zelle nicht richtig oder gar nicht mehr funktioniert und irgendwann abstirbt.

Ist unser Immunsystem intakt und alle Körperfunktionen in Ordnung, können wir diesen unsichtbaren Angriffen standhalten. Sind wir aber geschwächt, durch physischen oder psychischen Stress, durch Umweltfaktoren oder eine ungesunde Lebensweise, können sich die freien Radikale ungehindert austoben. Das Ergebnis ist nicht nur fühlbar, sondern auch sichtbar: Falten, Hautprobleme, Krankheiten, Müdigkeit, Entzündungsprozesse etc.

Hier kommen die Antioxidantien ins Spiel: Sie sind das genau Gegenteil der freien Radikale. Denn sie haben einen Überschuss an Elektronen und sind nur zu bereit, diese zu teilen. Sie schenken den instabilen freien Radikalen einfach ihre eigenen Elektronen, stabilisieren diese so und machen sie ungefährlich für unsere Zellen. Die Rechnung ist also einfach: ausreichend Antioxidantien = geschützte und gesunde Zellen.

Und was haben wir Menschen davon?

Die Vorteile liegen auf der Hand: Funktionieren unsere Zellen richtig, hat das Auswirkungen auf unser gesamtes System. Davon profitieren alle Gewebe im Körper, von Haut und Haaren bis Knochen und Organen, ebenso wie das Immunsystem und damit natürlich auch die Psyche. Antioxidantien sind somit also ein wichtiger Faktor, wenn es um unsere Gesundheit und unsere innere Schönheit geht.

 

 

Wie Du ausreichend Antioxidantien aufnehmen kannst?

Jetzt fragst Du Dich bestimmt, wie Du an diese kleinen Wunderwaffen kommst?

Zunächst einmal musst Du Dir klar machen, dass Du es wert bist, dass Dein Körper es verdient, diesen besonderen Schutz zu genießen und Du ein Anrecht darauf hast, Dir selbst Wohlbefinden zu schenken. Und dann lebe danach: Sei dankbar für Deinen Körper, unterstütze und schütze ihn durch einen gesunden Lebensstil und eine gesunde Ernährung.

Die meisten Vitamine, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffe finden wir nämlich vor allem in Obst, Gemüse, pflanzlichen Ölen, Nüssen und Vollkorngetreiden. Versuche dabei möglichst auf Naturbelassenheit, Regionalität und Saisonalität der Produkte zu achten. Denn diese Faktoren bedeuten einen höheren Vitamingehalt.

Wichtig ist auch zu verstehen, dass es nicht ausreicht, eine Sorte Antioxidantien in Unmengen zu konsumieren. Das hilft Dir und Deinem Körper leider nicht weiter. Die Mischung macht’s. Denn je mehr unterschiedliche Antioxidantien zusammen wirken können, um so mehr freie Radikale gehen in ihre Fänge.

 

Worauf ich hinaus will ...

Das Leben bietet Dir eine reichhaltige Vielfalt, also nutze sie! Iss so bunt und vielseitig wie möglich. Denn jede Farbe lässt sich in der Welt der Pflanzen grob einem nützlichen antioxidativen Stoff zuordnen. Auf Deinem Speiseplan sollten also unbedingt Gemüsesorten wie Brokkoli oder Grünkohl (eine super Quelle für Vitamin B2, Vitamin C, Mangan, Beta-Carotin, Lutein, Zeaxanthin), Paprika (enthält viel Vitamin C, Beta-Carotin und Zeaxanthin) oder Tomaten (reich an Vitamin C und Lycopin) sowie Beeren (mit Vitamin C, Mangan und Anthocyane) und Nüsse (als Quelle für Kupfer, Zink, Vitamin E, Selen) stehen.

Das heißt aber nicht, dass Du auf die Freuden des Lebens verzichten musst. Denn Genussmittel sind bei einer Antioxidantien-bewussten Ernährung auch drin: So sind z.B. Kakao, Kaffee oder auch grüner Tee reich an Polyphenolischen Antioxidantien wie Resveratrol oder Flavonoide.

 

 

Natürlich kann es vorkommen, dass man trotz aller Bemühungen es nicht schafft, ausreichend Antioxidantien aufzunehmen. In solchen Fällen habe ich einen extra Tipp für Dich: Probiere doch mal unser KUMÃRI OPC Plus Zellschutzkomplex. Es liefert Dir zusätzlich eine abgestimmte Kombination aus verschiedenen Antioxidantien mit OPC und Resveratrol aus Trauben, Polyphenolen aus grünem Tee sowie den Vitaminen C und E. Dieser Komplex sorgt nicht nur für einen optimalen Zellschutz bei Zusatzbelastungen im Alltag, sondern ist auch eine hervorragende Anti-Aging-Maßnahme von innen – für eine jugendliche und gesund strahlende Haut.

 

Herzlichst,
Deine Susanne Höck
Gründerin

 

 

 

Quellen:

https://www.hsph.harvard.edu/nutritionsource/antioxidants/ [10.11.2022]
https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/antioxidantien-helfer-gegen-freie-radikale-10575 [10.11.2022]
https://www.gesundheit.gv.at/leben/ernaehrung/richtige-ernaehrung/antioxidantien.html [10.11.2022]

10 November, 2022 — Susanne Höck